ⓘ John Ella

                                     

ⓘ John Ella

Ella war der Sohn von Richard Ella und sollte nach dessen Wunsch Rechtsanwalt werden. Er erhielt jedoch ab 1819 Violinunterricht bei einem Mr. Fémy und wird am 18. Januar 1821 erstmals als Mitglied im Orchester des Theatre Royal Drury Lane erwähnt. Im folgenden Jahr gehörte er bereits zum Orchester des King’s Theatre.

Ab 1826, nach Beendigung seiner Studien bei Thomas Attwood und François-Joseph Fétis in Paris, ist er in mehreren bedeutenden Orchestern in London nachweisbar, darunter in der Royal Philharmonic Society. So spielte er im Orchester anlässlich der Trauerfeier von Carl Maria von Weber am 21. Juni 1826.

Zur selben Zeit wurde er musikalischer Herausgeber des Athenaeums und anderer Zeitungen. 1826 bis 1842 war er Musikkritiker der Morning Post.

1845 begründete er unter der Bezeichnung "Musical Union" eine Kammermusik-Reihe, die zunächst in seinem eigenen Haus stattfand, und zu der er zahlreiche bedeutende Künstler verpflichten konnte. Später wurden die Konzerte in Willis’s Rooms durchgeführt, ab 1858 in den Hanover Square Rooms, ab 1859 in der neu eröffneten St. Jamess Hall.

Ab 1868 befand sich Ellas Wohnung in 9 Victoria Square, 1880 beendete er seine Tätigkeit als Veranstalter der "Musical Union".

Ella spielte im Musikleben der britischen Hauptstadt eine bedeutende Rolle und setzte sich für Hector Berlioz, Joseph Joachim, Anton Rubinstein, Robert Schumann, Clara Schumann und andere Musiker ein. Er wurde am 5. Oktober 1888 auf dem Brompton Cemetery beigesetzt.

                                     

1. Werke

John Ellas Nachlass, darunter akribisch geführte Tagebücher zum Londoner Musikleben, befindet sich in der Bodleian Library in Oxford. Daneben veröffentlichte er zu Lebzeiten einige Bücher.

  • Record of the Musical Union, London 1845–1881 erschien jährlich, enthaltend alle Konzerte der Musical Union
  • Lectures on Dramatic Music, and Musical Education Abroad and at Home, London: Ridgway 1872 Digitalisat
  • Musical Sketches, Abroad, and at Home, London: Ridgway 1871 Digitalisat – 3. Aufl. hrsg. von John Belcher, London: William Reeves 1878
                                     
  • Ella Jane Fitzgerald 25. April 1917 in Newport News, Virginia 15. Juni 1996 in Beverly Hills, Kalifornien war eine US - amerikanische Jazz - Sängerin
  • Lexington County Ella Texas im Jim Wells County Ella Wisconsin im Pepin County Ella ist der Familienname folgender Personen: John Ella 1802 1888
  • Ella Verflixt zauberhaft eng. Originaltitel Ella Enchanted ist ein Film von Tommy O Haver aus dem Jahr 2004. Der Film ist eine Mixtur aus Märchen
  • Schwester Ella Rentheim. Borkman zieht sich in ein Zimmer im ersten Stock zurück, während Gunhild im Erdgeschoss lebt. Ella war die eigentliche Liebe John Gabriel
  • Ella D Arcy, mit vollständigem Namen Constance Eleanor Mary Byrne D Arcy etwa 1857 in London 1937 ebenda war eine Autorin von Kurzgeschichten im
  • Ella Asbeha auch Kaleb, sabäisch ʾlʾsbhh, griechisch El l esbaas genannt um 540 war Negus von Aksum im heutigen Äthiopien von ca. 517 20 bis zu
  • Ella Büchi 25. Februar 1929 in Zürich 5. Dezember 1999 ebenda war eine Schweizer Schauspielerin. Ella Büchi stammte nach eigener Aussage aus einer
  • Schulsystem von Chicago. Unter John Dewey war sie Assistenzprofessorin für Pädagogik, Mitglied der Chicago School of Pragmatism. Ella Flagg war das jüngste von
  • Peel Session von John Peel auf. Andere Radio - und TV - Auftritte folgten, darunter zwei weitere Peel - Sessions. Im Jahr 1999 gehörte Ella Guru zu den zwölf