ⓘ Gustav Hartz

                                     

ⓘ Gustav Hartz

Hartz besuchte die Bürgerschule in Cönnern und absolvierte dort eine vierjährige Kaufmannslehre. In zehn verschiedenen Städten war er als Kaufmannsgehilfe beschäftigt. Hartz sammelte praktische Kaufmannserfahrungen, die er durch eine Anzahl von Handels-Fortbildungskursen ergänzte. Ab 1902 war Hartz in der "nationalen" Angestelltenbewegung tätig. Im März 1923 wurde er zum Gauvorsteher des Deutschnationalen Handlungsgehilfen-Verbandes DHV Bremen gewählt. Hartz war Schriftleiter der Niederdeutschen Warte, Bremen Organ des Gaues Nordwest des DHV.

Er war evangelischen Glaubens und gehörte zur konservativen "Christlich-deutschen Bewegung".

                                     

1. Politische Ideen und Visionen

In seinem 1928 erschienenen Werk Irrwege der deutschen Sozialpolitik und der Weg zur sozialen Freiheit forderte er, die Sozialversicherung à la Bismarck durch persönliches Zwangssparen zu ersetzen.

                                     

2. Schriften

  • Die national-soziale Revolution. Die Lösung der Arbeiterfrage, München 1932. Wurde nach Ende des Zweiten Weltkrieges in der Sowjetischen Besatzungszone auf die Liste der auszusondernden Literatur gesetzt.
  • Eigentum oder Rente? Eine Auseinandersetzung mit meinen Kritikern über das Thema: Sozialversicherung oder Sozialsparkasse, Berlin 1930
  • Irrwege der deutschen Sozialpolitik und der Weg zur sozialen Freiheit, Berlin 1928
  • Neue Wege in der Sozialpolitik, Langensalza 1929