ⓘ Arje Eliav

                                     

ⓘ Arje Eliav

Arje "Lowa" Eliav war ein israelischer Politiker und saß von 1965 bis 1979 sowie von 1988 bis 1992 in der Knesset.

Arie Eliav emigrierte 1924 mit seiner Familie in das britische Mandatsgebiet Palästina. Im Jahr 1936 trat der Haganah bei und blieb dort bis 1940, als er in die britische Armee eintrat, wo er in einer Artillerie-Einheit diente. 1945 kehrte er in das Mandatsgebiet zurück und war bis 1948 in der Alija-Bet-Bewegung aktiv.

Er studierte Geschichte und Soziologie an der Hebräischen Universität. Nachdem er dort seinen Bachelor of Arts erhalten hatte, begann er als Lehrer und Soziologe zu arbeiten. 1958 wurde Eliav nach Moskau geschickt, um dort erster Sekretär an der israelischen Botschaft zu werden. Diesen Posten bekleidete er bis 1960.

1965 wurde Eliav erstmals in die Knesset gewählt. Dort wurde er erst stellvertretender Industrie- und Handelsminister und später stellvertretender Minister für Einwanderung und Integration. Bei den Wahlen 1969 konnte er sein Mandat verteidigen.

Eliav wurde nun Generalsekretär von Awoda, was er bis 1971 blieb. Nach seiner erneuten Wiederwahl in die Knesset 1973 trat er aus der Partei aus. Eliav gehörte der Knesset nun zuerst als Unabhängiger an und trat dann der neugegründeten Partei Yaad – Tenoaa LaZkhuyot HaEzrah bei. Als sich die Partei 1976 wieder auflöste, gründete er im Januar 1976 zusammen mit Marcia Freedman die Social-Democratic Faction. Bereits im Februar benannte sich die Partei in Independent Socialist Faction um.

Bei den Knessetwahlen 1977 trat Eliav für das Linke Lager Israels Mehaney Smol LeYisrael ; bzw. kurz Scheli als Akronym von Shalom LeYisrael – Frieden für Israel an, eine Partei, die kurz zuvor aus der Vereinigung der Independent Socialist Faction mit anderen Kleinparteien hervorgegangen war. Die Partei gewann zwei Sitze. Ein Rotationsabkommen sah nun vor, die Sitze auf fünf Abgeordnete aufzuteilen. Dementsprechend legte Eliav im Januar 1979 sein Mandat nieder, um Platz für Uri Avnery zu machen.

1984 versuchte Eliav erfolglos, erneut in die Knesset gewählt zu werden. 1987 kehrte er zu Awoda zurück. Im selben Jahr leitete er das von ihm initiierte Projekt der Jewish Agency, das die Gründung von Nitzana, einer Gemeinde in der Negev-Wüste, vorsah. Bis 2008 übte er dort das Amt des Gemeindevorstandes aus. 1988 wurde Eliav erneut in die Knesset gewählt. Bei den Wahlen 1992 trat er nicht mehr an.

                                     

1. Ehrungen

Eliav erhielt 1988 den Israel-Preis in Anerkennung für seine Leistungen für die israelische Gesellschaft und den Staat Israel. 2003 erhielt er den Ben-Gurion-Preis.

                                     

2. Veröffentlichungen

  • Autobiography: Rings of Dawn 1984
  • Land of the Hart 1972
  • New targets for Israel 1969
  • Shalom: Peace in Jewish Tradition 1977
  • On Both Sides of the New-Comers Camp 2006
  • Between Hammer and Sickle 1965
  • The Short Cut 1970
  • The Voyage of the Ulua 1967
  • New Heart, New Spirit: Biblical Humanism for Modern Israel 1986
                                     
  • hebräisch נ צ נ ה, ניצנה ist eine Ortschaft in Israel. 1986 gründete Arje Eliav ein ehemaliges Mitglied der Knesset, mit Hilfe von Uri Gordon im politischen
  • zusammen mit Arje Eliav vom HaMa arach die Ya ad hebräisch יעד Ya ad - Bürgerrechtsbewegung hebräisch יעד תנועה לזכויות האזרח bis Eliav zusammen mit
  • 1976 77 Ya ad mit Shulamit Aloni und Arje Eliav 1977 83 Sheli Shalom Le Y israel mit Ran Cohen und Arje Eliav Während des Libanonkrieges 1982 wurde
  • Torah und Chewron in Jerusalem fort, bevor er die Tochter des Rabbiners Zwi Arje Twerski heiratete. In Tel Aviv gründete Biberfeld in den 1950er Jahren das
  • Shlomo Lorincz Agudat Jisra el Porusch Menachem Porusch Agudat Jisra el Eliav Arje Eliav Machne smoll le Jisra el Pa il Meir Pa il Machne smoll le Jisra el
  • Ratz gründete mit dem unabhängigen Abgeordneten Arje Eliav die Partei Ya ad. Nach dem Übertritt von Eliav und Freedman zur Unabhängigen sozialistischen
  • Amtsende Regierung In der 1. bis 12. Regierung gab es die Position nicht. Arje Eliav HaMa arach 12. August 1968 15. Dezember 1969 13., 14. Schlomo Rosen HaMa arach