ⓘ Jürgen Elingius

                                     

ⓘ Jürgen Elingius

Geboren als Sohn des Architekten Erich Elingius studierte er von 1931 bis 1934 an der Technischen Hochschule Dresden und setzte das Studium von 1935 bis 1938 an der Technischen Hochschule Stuttgart bei Paul Bonatz fort. Nach einer Praktikantenzeit im Hamburger Hochbauamt war er von 1939 bis 1945 als Soldat im Zweiten Weltkrieg. 1946 trat er in das Architekturbüro Schramm & Elingius ein, das sein Vater zusammen mit Gottfried Schramm führte. Nach dem Tode seines Vaters 1948 führte er das Büro mit Schramm fort. 1956 traten auch Jost Schramm und Harald Peters in die Gemeinschaft ein. Nach der Auflösung der Architektengemeinschaft setzte Elingius seine Tätigkeit von 1965 bis 1970 mit Günter Niggemann und von 1972 bis 1978 mit Dieter Iseler und Hubert Marady fort. 1983 beendete er seine Berufstätigkeit.

Jürgen Elingius wurde auf dem Friedhof Nienstedten beigesetzt.

                                     

1. Werk

  • 1957: Haus H. in Hamburg-Hochkamp, Fontanestraße
  • 1948: Wettbewerbsentwurf Hamburger Innenstadt 1. Preis
  • 1963–1969: Iranisch-Islamische Moschee in Hamburg zusammen mit Gottfried Schramm und mit dem iranischen Architekten Zargarpoor
  • 1955–1956: Kindergarten und Gemeindesaal der Christuskirche in Hamburg-Othmarschen, Roosens Weg 28
  • 1958–1959: Werkcasino der DEA-Raffinerie in Heide
  • 1960–1962: U-Bahnhof Steinstraße in Hamburg zusammen mit Gottfried Schramm
  • 1960–1962: U-Bahnhof Wandsbek Markt in Hamburg zusammen mit Gottfried Schramm
  • 1957–1958: Gebäude der Nederlandse Overzeebank in Hamburg, Pelzerstraße
  • 1956: Streit’s Filmtheater in Hamburg-Innenstadt, Jungfernstieg
  • 1958–1962: Großmarkthalle in Hamburg
  • 1957: Rentnerwohnanlage in Hamburg-Winterhude
  • 1964–1967: Neubau der Dresdner Bank AG in Düsseldorf
  • 1975–1977: Altenwohnanlage Rissen in Hamburg-Rissen, Storchenheimweg, Rissener Landstraße zusammen mit Dieter Iseler
  • 1954: Sparkasse am Mönkedammfleet in Hamburg
  • 1953: Haus Dr. L. in Hamburg-Rissen
  • 1978: Restaurierung des Heine-Hauses in Hamburg
  • 1959: Mehrfamilienhaus Alsterkrugchaussee in Hamburg-Barmbek
  • 1960/1961: Immenschuur-Siedlung in Hamburg-Volksdorf, zusammen mit Harald Peters, Gottfried Schramm, Jost Schramm sowie Karl Plomin Gartenanlagen
                                     
  • Erich Elingius 5. Mai 1879 in Hamburg 28. März 1948 ebenda war ein deutscher Architekt. Elingius absolvierte von 1898 bis 1902 ein Architekturstudium
  • Elingius ist der Nachname der folgenden Personen: Erich Elingius 1879 1948 deutscher Architekt Jürgen Elingius 1912 2006 deutscher Architekt
  • Wandsbek - Gartenstadt eröffnet wurde, war Wandsbek Markt Endstation. Der von Jürgen Elingius und Gottfried Schramm entworfene Bahnhof galt bei seiner Eröffnung
  • 1948 verstarb Erich Elingius woraufhin Schramm Elingius Sohn Jürgen in das Büro aufnahm und die Sozietät in Schramm Elingius umbenannte. 1949 erhielten
  • erhalten. An dessen Stelle steht das 1954 von Gottfried Schramm und Jürgen Elingius erbaute und später mehrfach erweiterte Bürogebäude mit Kassenhalle
  • 1917 Erich Elingius Hamburger Kontorhaus - und Landhausarchitekt 1948 Jürgen Elingius Sohn und Büronachfolger von Erich Elingius 2006 Friedrich
  • eröffnet werden. Die Architekten der Station waren Gottfried Schramm und Jürgen Elingius An der Station bestehen heute Umsteigemöglichkeiten zu je einer Metrobus
  • eröffnet. Die Architekten der Station waren Gottfried Schramm und Jürgen Elingius Marcus Grän. Die Entwicklung des Stadtverkehrs in Hamburg: Vom Pferdeomnibus
  • griechischen Kreuzes. In den 1950er Jahren wurde die Kirche nach Plänen von Jürgen Elingius um das Gemeindezentrum erweitert. 1969 ist der gesamte Innenraum renoviert